
Die Geschichte vom Soldaten (2025)
Die Geschichte vom Soldaten
Ein Schlüsselwerk der Musiktheatergeschichte des 20. Jahrhunderts in einzigartiger Form: Der renommierte deutsche Künstler Georg Baselitz entwarf sämtliche Marionetten und die Ausstattung für die Inszenierung von Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten unter der Regie von Matthias Bundschuh, die bei den Salzburger Festspielen 2025 große Erfolge feierte.

Matthias Bundschuh, Georg Baselitz

Der Soldat im Champagnerbad

Der Teufel und der Soldat

Marsch des Soldaten
80 Minuten pures Theaterglück.
Bernhard Neuhoff, BR-KLASSIK
Es gibt nichts Schöneres als Abende, an denen alles stimmt und im Grunde einfach ist. Man nehme den vielleicht wichtigsten Künstler der Gegenwart, einen erprobten Regisseur sowie exzellente Musiker nebst tollem Rezitator, und schon bekommt man etwas, das nur ein Wort verdient: sensationell.
Jörn Florian Fuchs, Salzburger Nachrichten
[…] ein voller „Small is beautiful”-Erfolg.
Walter Weidringer, Die Presse
Ein genialischer Streich. […] Die Körper der Figuren […] sind Pappröhren, die sich in den Gelenken so kunstvoll verbiegen, wie es eine Turnerin bei einer Kür vermag.
Jürgen Kesting, Frankfurter Allgemeine Zeitung
[…] ein musikalisch-szenisches Meisterstück in weltumfassenden siebzig Minuten. […] Auf der Pappvioline spielt der Soldat genauso teufelsgeigerisch wie Isabelle Faust, die beiden sind als Duo so wundervoll wie die Synchronspringer bei Olympia.
Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung
Pures Theater, bei dem Baselitz’ Kunst ganz bei sich selbst ankommt, denn seine Bildsprache wirkt wie geschaffen für das archaische Medium des Marionettentheaters.
Regine Müller, Handelsblatt
Man ist verzaubert. Betört. Trotz der dramatischen Geschichte, in der ja leider der Teufel gewinnt. Alles ist so leicht.
Heidemarie Klabacher, Der Standard
Alles wirkt reduziert, karikaturistisch, minimalistisch – auch die schwarz-weiß-gezeichneten Hintergrundprospekte. Aber was die Spieler der Salzburger Marionettenbühne daraus machen, ist einfach grandios in seinem Witz, seiner exakt mit der Musik koodinierten Pointiertheit und der stilisierten bis verfremdeten Gestik.
Robert Jungwirth, KlassikInfo.de

Prinzessin, Soldat und Teufel

Isabelle Faust

Dominique Horwitz

Triumphmarsch des Teufels
Fotos: Bernhard Müller